Ein Blick zurück
Heute möchte ich mal einen Blick zurück werfen auf die bisherige Entwicklung.
Es ist nicht so, dass ich schon immer hätte sagen können, dass ich eigentlich ein Mädchen bin - ich hab mich aber immer gefragt, wie es wäre eines zu sein und war mir wohl auch immer ziemlich sicher, dass das besser wäre. Da gab es halt so einiges schon in der Kindheit was man so als typisch weiblich bezeichnen kann, aber dennoch habe ich nicht jedem Klischee entsprochen.
Mit zehn begann ich die Kleidung meiner großen Schwester zu tragen, die ich aus ihrem Kleiderschrank stibitzte - natürlich heimlich, es sollte ja keiner mitbekommen, vor allem nachts nach dem alle anderen schlafen gegangen waren, und das teilweise jede Nacht. Ich dachte immer das wäre krank und pervers, und versuchte immer wieder davon loszukommen, was natürlich nicht ging.
Ich war viele Jahre auf der Suche etwas was ich nicht wusste, nach dem Grund warum ich anders war, anders bin.
Vielmehr möchte ich zur frühen Vorgeschichte in der Kürze nicht sagen, da die eigentliche Entwicklung erst 2006 los ging.
Ich habe viel recherchiert und bin auf eine Seite mit vielen Berichten von Transgendern gestoßen, und da ist mir klar geworden, dass das mich auch betrifft. Ich konnte noch nicht sagen, was genau ich nun bin. Um das heraus zu finden musste ich mir Klarheit verschaffen, indem ich es ausprobiere. Ich fing damit an in meinen eigenen vier Wänden mehr und mehr Zeit in Frauenkleidung zu verbringen.
Ende Mai 2006 fing ich an mich zu outen, beginnend mit meiner großen Schwester und einem engen Freund. Danach folgten immer mehr und mehr und mit jedem Male wurde es leichter. Auch wenn nahezu alle erstmal geschockt reagiert haben, so waren doch die meisten Reaktionen recht positiv.
Im Juli 2006 habe ich den Kontakt aufgenommen mit der Dresdner Selbsthilfegruppe Trans-ID. In dem Zusammenhang bin ich bald die ersten Male als Frau in die Öffentlichkeit gegangen
So die ersten Versuche:

September 2006
Allerspätestens zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich dauerhaft als Frau leben möchte.

November 2006
Ich begann eine Psychotherapeutischen Begleitung. Mit meinem großen Bruder schloss ich das letzte Outing in meiner Familie ab.

Seit Mitte Dezember 2006 lebe ich in zumindest in meiner Freizeit quasi fulltime als Frau.

Ab Februar 2007 hatte ich die erste kostspielige Sitzung zur Bartepilation, anfangs mit der Blitzlampe, mittlerweile mit dem Lightsheerlaser.
April 2007
Psychologische Begutachtung für die Indikationsstellung zur Hormontherapie.

Mai 2007

Es ist nicht so, dass ich schon immer hätte sagen können, dass ich eigentlich ein Mädchen bin - ich hab mich aber immer gefragt, wie es wäre eines zu sein und war mir wohl auch immer ziemlich sicher, dass das besser wäre. Da gab es halt so einiges schon in der Kindheit was man so als typisch weiblich bezeichnen kann, aber dennoch habe ich nicht jedem Klischee entsprochen.
Mit zehn begann ich die Kleidung meiner großen Schwester zu tragen, die ich aus ihrem Kleiderschrank stibitzte - natürlich heimlich, es sollte ja keiner mitbekommen, vor allem nachts nach dem alle anderen schlafen gegangen waren, und das teilweise jede Nacht. Ich dachte immer das wäre krank und pervers, und versuchte immer wieder davon loszukommen, was natürlich nicht ging.
Ich war viele Jahre auf der Suche etwas was ich nicht wusste, nach dem Grund warum ich anders war, anders bin.
Vielmehr möchte ich zur frühen Vorgeschichte in der Kürze nicht sagen, da die eigentliche Entwicklung erst 2006 los ging.
Ich habe viel recherchiert und bin auf eine Seite mit vielen Berichten von Transgendern gestoßen, und da ist mir klar geworden, dass das mich auch betrifft. Ich konnte noch nicht sagen, was genau ich nun bin. Um das heraus zu finden musste ich mir Klarheit verschaffen, indem ich es ausprobiere. Ich fing damit an in meinen eigenen vier Wänden mehr und mehr Zeit in Frauenkleidung zu verbringen.
Ende Mai 2006 fing ich an mich zu outen, beginnend mit meiner großen Schwester und einem engen Freund. Danach folgten immer mehr und mehr und mit jedem Male wurde es leichter. Auch wenn nahezu alle erstmal geschockt reagiert haben, so waren doch die meisten Reaktionen recht positiv.
Im Juli 2006 habe ich den Kontakt aufgenommen mit der Dresdner Selbsthilfegruppe Trans-ID. In dem Zusammenhang bin ich bald die ersten Male als Frau in die Öffentlichkeit gegangen
So die ersten Versuche:

September 2006
Allerspätestens zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich dauerhaft als Frau leben möchte.

November 2006
Ich begann eine Psychotherapeutischen Begleitung. Mit meinem großen Bruder schloss ich das letzte Outing in meiner Familie ab.

Seit Mitte Dezember 2006 lebe ich in zumindest in meiner Freizeit quasi fulltime als Frau.

Ab Februar 2007 hatte ich die erste kostspielige Sitzung zur Bartepilation, anfangs mit der Blitzlampe, mittlerweile mit dem Lightsheerlaser.
April 2007
Psychologische Begutachtung für die Indikationsstellung zur Hormontherapie.

Mai 2007

Kalyope - 1. Jun, 19:54
